Er hat geglaubt, er könne der weiße Ritter sein, der seine Frau aus ihren alten Verletzungen herausholt. Dann kam die Tochter, und seine Verantwortung verschob sich. Er ging arbeiten und ließ die beiden allein, in der Hoffnung, es werde sich schon einrenken. Es wurde nicht besser.
Diese Offenheit trägt den ganzen Blog. In der Reihe über sein Leben mit ihr schreibt er über Schuld, über Telefonate, in denen sie weinte, und über einen Abschied in mehreren Stufen. Nichts davon ist geglättet, und niemand kommt darin gut weg, er selbst am wenigsten.
Daneben stehen erzählende Texte. Eine Firmenfeier, eine junge Frau, ein widerlicher Vorgesetzter und ein Kollege, der sie beobachtet wie ein Protokollprogramm. Die Szene ist genau gesehen und unangenehm nah.
Ein einzelner Beitrag auf Englisch handelt vom Geschäft und davon, wie man Anmeldungen automatisiert. Er passt nicht zum Rest und liest sich als Werbung.
Lies die Texte über die Ehe, wenn du wissen willst, wie sich Schuld anfühlt, ehrlich beschrieben.