{"id":5,"date":"2013-07-31T00:00:00","date_gmt":"2013-07-31T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/empowernetwork.com\/helmutschneider2013\/wenn-die-liebe\/"},"modified":"2026-07-29T04:42:52","modified_gmt":"2026-07-29T04:42:52","slug":"wenn-die-liebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/empowernetwork.com\/helmutschneider2013\/wenn-die-liebe\/","title":{"rendered":"Wenn die Liebe \u2026\u2026\u2026.."},"content":{"rendered":"<h2>Liebe aus Stroh<\/h2>\n<p> Wenn die Liebe aus Stroh  ist \u2026\u2026\u2026.<br \/>\nJa das war sein Lieblingsspruch von mir:<br \/>\nWenn die Liebe aus Stroh ist, dann bre<strong> Liebe aus Stroh <\/strong>e oft hatte ich das damals sagen m\u00fcssen. Thomas hat dieser Ausspruch so sehr gefallen. Er sagte immer: \u201eCarola, dieser Spruch diese Worte kommen nicht von dir, sie kommen aus einer anderen Dimension. Sie wurden f\u00fcr uns geformt\u201c<br \/>\nWie in einem Film, lief pl\u00f6tzlich alles vor ihr ab. Sie konnte sich pl\u00f6tzlich an alles erinnern, wie durch Zauberhand.<br \/>\nSeine liebste Besch\u00e4ftigung war \u00fcber andere Dimensionen zu reden. Sie lagen oft stundenlang im Gras neben dem Reiterh<em> Liebe aus Stroh <\/em> w\u00e4hrend der Sommerferien arbeitete und starrten in den Himmel. Z\u00e4hlten die Sterne, zwischen einem Kuss oder einer langen Umarmung. Wer als erster bei tausend war sagte:<br \/>\n\u201eBrennt\u201c und k\u00fcsste den anderen. Es begann ein richtiger Wettlauf.<br \/>\nThomas hatte aber auch oft unglaublich finstere Gedanken in sich. Da lief es Carola kalt \u00fcber den R\u00fccken, wenn er so eine Phase hatte. Nein nicht, dass sie sich bedroht f\u00fchlte, es machte ihr Angst was wohl hinter diesen Schleier der Tra<\/p>\n<h2> Liebe aus Stroh <\/h2>\n<p>en stecken m\u00f6ge. Er hat es ihr niemals erz\u00e4hlt.<br \/>\nWarum gerade jetzt. Warum kamen ihr gerade jetzt diese vielen Gedanken an ihre erste Liebe. Hing das auch mit diesem Torw\u00e4chter zusammen. Thomas sprach doch immer von den anderen Dimensionen.<br \/>\nIm Jahr 1990, Carola war damals gerade 18 Jahre alt und arbeitete in den Sommerferien als Reitlehrerin in Neusiedl am See. Der Reiterhof \u201eSanfte Liebe\u201c lag in einer sch\u00f6nen Gegend am \u00dcbergang zur ungarischen Tiefebene. Der See ein<\/p>\n<h3> Liebe aus Stroh <\/h3>\n<p>elparadies. St\u00f6rche, Reiher eine unwahrscheinliche Vielfalt an V\u00f6gel von g <u> Liebe aus Stroh <\/u> amen die Forscher um diese letzte Wildnis zu erkunden. Doch dann kam auch der Tourismus und mit ihm ging das Paradies zur\u00fcck und \u00fcberhand nahm die Tourismusindustrie.<br \/>\nCarola nahm dies alles nicht wirklich wahr. Sie liebte die Pferde. Was sie oft st\u00f6rte waren die Typen die glaubten Cowboys zu sein ohne vorher jemals ein Pferd gesehen zu haben. Au\u00dfer im Fernseher vielleicht , John Wayne \u2013 Filme. Dann kamen Sie auf den Reiterhof, tranken Wein und mussten sich dann beweisen.<br \/>\nNicht nur das sie immer mit diesen dummen Spr\u00fcchen konfrontiert wurde, Sie konnte sich ja wehren, aber die Pferde taten ihr leid. Es war eben der Nachteil wenn man in einem Tourismusunternehmen arbeitet. Abends versuchte sie die Pferde dann zu tr\u00f6sten. Ihnen die Beine mit kaltem Wasser zu waschen und noch einige andere arbeiten, f\u00fcr die sie nicht bezahlt wurde nahm sie auf sich. Doch es ging ihr leicht von der Hand. Schon nach zwei Wochen, kannte Sie fast alle kleinen Wehwehchen, der Dauerpferde. Sie wusste auch den einen oder anderen Trick, um die Pferde zu schonen wo es nur ging.<br \/>\nDann kam Thomas. Er stand eines Abends in der Stallt\u00fcr und sah ihr zu wie sie gerade aus dem Huf von Doris, eine Falbenstute, den Sand kratzte.<br \/>\nStumm stand er da, Carola sah ihn eigentlich verkehrt, da sie durch Ihre F\u00fc\u00dfe hindurch sehen musste um die Stallt\u00fcr zu sehen. Eine komische Situation. Carola lachte diesen Typen an.<br \/>\n\u201eHe was machst Du da, Betriebsfremden ist der Zutritt verboten\u201c eine Aussage die sie am Tag hundert Mal sagen musste. Immer wieder gab es Leute die glaubten es w\u00e4re normal in den Pferdestall zugehen um dort die Pferde an zusehen. Doch dies war gar nicht so ungef\u00e4hrlich. Da die Pferde manchmal schlechte Laune hatten und schon bei einer unvorsichtigen Bewegung ausschlugen war auch schon mal ein Unfall passiert und ein dreij\u00e4hriges Kind hat so ihr Augenlicht verloren. Man hatte Carola von diesem Unfall erz\u00e4hlt.<br \/>\n\u201eAbendrot und Morgentau \u2013 wie weit seit ihr voneinander entfernt!\u201c war seine Antwort.<br \/>\n\u201eWie bitte?\u201c fragte Carola und drehte sich um damit sie ihn ganz sehen konnte. Er war so gro\u00df wie sie selbst. Hatte dunkle Jeans und eine Motorradlederjacke an. Dunkelblondes, dichtes Haar. Blaue Augen, ja sie konnte pl\u00f6tzlich seine blauen Augen sehen obwohl das Licht in seinem R\u00fccken stand. Es fiel ihr gar nicht auf wie seltsam dies eigentlich war. Er stand nur zwei Meter von Ihr entfernt und sie f\u00fchlte einen leichten Schauer \u00fcber ihren R\u00fccken laufen.<br \/>\n\u201eAbendrot und Morgentau \u2013 wie weit seit ihr voneinander entfernt!\u201c wiederholte er.<br \/>\n\u201eJa das hab ich auch verstanden, aber was soll das hei\u00dfen?\u201c fragte Carola nochmals und kam dem Fremden langsam n\u00e4her. Seine Augen leuchteten jetzt nicht mehr. Schade dachte sie. Daf\u00fcr lachte er auf.<br \/>\n\u201eWollte damit nur sagen, dass ich dich n\u00e4her kennen lernen m\u00f6chte. Wenn du mal Zeit hast zwischen Hufe reinigen und ausreiten.\u201c Sagte es und ging weg. Er ging einfach weg. Was war das f\u00fcr ein seltsam fremder Typ.<br \/>\nCarola ging zur\u00fcck zu Doris und machte ihre Arbeit fertig. Konnte sich aber nicht mehr konzentrieren. Sie wollte f\u00fcr heute einfach Schluss machen, es war ein langer Tag. Sie ist seit 4.30 Uhr auf den Beinen, da sie heute einen 6 Stunden Ritt in der Umgebung gemacht hatten. Eine Gruppe von 10 Reitern 6 M\u00e4dchen und 4 Jungs es war ein fr\u00f6hlicher Ausflug. Vorher die Pferde versorgen, aufz\u00e4umen alles f\u00fcr den Ritt planen und danach zur\u00fcckkommen und eine Reitstunden geben. Es schlauchte schon sehr dieser Job. An manchen Tagen war eine Arbeitszeit von 18 Stunden keine Seltenheit. Doch es machte Spa\u00df und Carola wollte mit dem Geld das sie hier verdient ein eigenes Pferd kaufen. Sie hatte es schon geritten. Ihren Bethan.<br \/>\nCarola sah auf die Uhr, es war jetzt 19.30 Uhr. Ich werde noch einen Wei\u00dfwein gespritzt auf der Terrasse trinken die F\u00fc\u00dfe auf die Bank hoch legen und einfach ausatmen. Genau das richtige vorm schlafen gehen.<br \/>\nCarola verlie\u00df den Pferdestall, putzte sich das Stroh von der Jacke und aus dem Haar und ging Richtung Restaurant. Dort angekommen bestellte sie bei Franz dem Kellner ein Glas Spritzer wei\u00df und setzte sich gleich damit auf die Terrasse.<br \/>\nDurch das M\u00fcckenlicht waren fast keine Plagegeister unterwegs. Hin und wieder dieses ekelhafte Ger\u00e4usch, wenn eine M\u00fccke ins Licht flog. Vom Restaurant h\u00f6rte Sie leise die Musik. Die Sonne war gerade im Begriff hinter dem Horizont zu verschwinden. Es war noch hell genug. Nur die Venus leuchtete schon am Himmel. Auch der Mond stieg langsam \u00fcber den Horizont. Vollmondnacht. Oje. Vollmond bedeutete f\u00fcr Carola einiges an herumw\u00e4lzen bis sie einschlief man kann ruhig von Monds\u00fcchtig sprechen. Fast wie ein Wehrwolf. UUUUUUUUUUUhaaaaaaaaa<br \/>\n\u201eHeute ist Vollmond\u201c sagte eine Stimme hinter ihr. Diese Stimme kannte Carola. Sie drehte sich um. Da stand er wieder. Keine f\u00fcnf Meter von ihr entfernt. Carola hatte ihn nicht gesehen als sie auf die Terrasse kam.<br \/>\n\u201eAlso du bist der, der aus dem Nichts kommt und in das Alles geht, stimmst\u201c sagte Carola und lachte dem Fremden freundlich zu. Sie konnte es nicht beschreiben aber da war ein so seltsames Gef\u00fchl in ihr, Geborgenheit, Vertrauen, Zuneigung. Sie kannte den Menschen ja gar nicht und trotzdem diese Gef\u00fchle.<br \/>\n\u201eWas ist los mit dir schleichst du immer hier herum?\u201c Carola wollte endlich wissen was mit diesem Typen los war.<br \/>\n\u201eNur bei Vollmond \u2013 bin ein Wehrwolf und knapp vor der Verwandlung\u201c kam zur\u00fcck.<br \/>\n\u201eGut du Wehrwolfanw\u00e4rter, noch bist du ja nicht verwandelt da kannst du dich ruhig zu mir setzen. Ich gehe dann schlafen, wenn du dich verwandelst und heruml\u00e4ufst und heulst. Aber mach mir die Pferde nicht scheu. Bin schon seit 4.30 auf und m\u00f6chte mich ein wenig ausschlafen. Morgen ist meinen freien Tag.\u201c Irgendwie kam ihr dieser Fremde seltsam vor, aber gleichzeitig hatte sie das Gef\u00fchl das da unglaublich viel Z\u00e4rtlichkeit und Geborgenheit von ihm ausgeht. Es war einfach sch\u00f6n in seiner N\u00e4he. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/empowernetwork.com\/vision\/\"> Read the Book Liebe aus Stroh! <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe aus Stroh Wenn die Liebe aus Stroh ist \u2026\u2026\u2026. Ja das war sein Lieblingsspruch von mir: Wenn die Liebe aus Stroh ist, dann bre Liebe aus Stroh e oft hatte ich das damals sagen m\u00fcssen. Thomas hat dieser Ausspruch so sehr gefallen. 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